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Fahrsport-Erfolg mit ungewöhnlichem Gespann

Mit einem komplett aus Freibergern bestehenden Vierspänner an Fahrsportturnieren im In- und Ausland für Furore und Top-Rangierungen zu sorgen – dieses Kunststück gelingt in schöner Regelmässigkeit den Gründern des Waadtländer Fahrsportteams La Ferme des Moulins, Jérôme Voutaz und Pierre Emonet.

Zu Beginn kräftig Lehrgeld bezahlt

Die Anfänge des Teams reichen zurück ins Jahr 1994: Seinerzeit erwirbt Emonet, im Hauptberuf Landwirt, ein erstes Pferd und erste Teilnahmen an Wettbewerben folgen  – es ist die Geburtsstunde des „Team La Ferme des Moulins“. Aber die beiden Kollegen, die sich seit Kindertagen kennen, müssen kräftig Lehrgeld bezahlen, viele Anfängerfehler führen dazu, dass positive Resultate auf sich warten lassen.

Das ändert sich erst 2004, als das im Örtchen Sembrancher VD beheimatete Team das Fahrsportbrevet – quasi den Führerausweis für Pferdewagen – erwirbt und Voutaz und Emonet dabei die Grundlagen des Fahrsports lernen. Rasch verbessern sich Leistungen und Resultate an regionalen Wettbewerben, und das Team fasst schliesslich den Entschluss, die Arbeit mit Vierspännern zu starten.

Erfolgsserie hielt auch an der EM 2015

2012 startet man erstmals an einem nationalen Wettbewerb und erreicht auf Anhieb den ersten Rang in der Geländefahrt – oder wie sie im Jargon der Fahrsportler auch genannt wird: Marathon. Der Erfolg ist Motivation, höhere Ziele ins Visier zu nehmen und 2013 nimmt das Team an einem internationalen Wettkampf in Deutschland teil. Das Ziel ist bescheiden: Bloss nicht Letzter werden. Gegen jede Erwartung steht am Ende eine Spitzenrangierung. Im selben Jahr fahren Voutaz und Emonet am Concours Hippique International de Genève auf den vierten Platz. Es ist eine kleine Sensation, denn das Starterfeld am Fahrsportturnier umfasst auch die weltweit zehn besten Gespanne. Den Aussenseiterstatus endgültig ablegen können die Sportler spätestens 2014, als sie am gleichen Wettbewerb auf Rang 2 einfahren. Die Serie der positiven Ergebnisse hält bislang auch im laufenden Jahr: Das Team La Ferme des Moulins hatte sich als Teil der Schweizer Fahrsport-Nationalmannschaft für Vierspänner für die Europameisterschaften 2015 qualifiziert, die vom 19. bis 22. August in Aachen stattfanden. Unter 38 Teams belegte man den 13. Rang. Und die nächste Herausforderung steht quasi vor der Tür mit der neuerlichen Teilnahme am Genfer Turnier. Es wird vom 10. bis 13. Dezember auf dem Messegelände Palexpo ausgetragen.

Freiberger – unterschätzt als Sportpferde

Was das Team von vielen anderen unterscheidet, ist die Zusammensetzung des Gespanns; vier Freiberger Stuten ziehen jeweils den Wagen. Jérôme Voutaz ist es ein Anliegen, mit den Vorurteilen gegenüber der Pferderasse aufzuräumen, die vielen Fahrsportlern als zu dick und tollpatschig für den Wettbewerb gilt.

In Tat und Wahrheit ersetzen die Tiere bei richtigem Training Fettpolster rasch durch Muskeln und sind sehr wohl zu hervorragenden Leistungen imstande. Wer glaubt, dass die Pferde als Kaltblüter für den sportlichen Wettkampf aufgrund ihres ruhigen Temperaments schlecht geeignet sind, irrt. „Sie sind sehr vielseitig und können sich gut an die unterschiedlichen Wettkampfbedingungen im Marathon, der Dressur und dem Hindernisfahren anpassen. Zwar sind sie tatsächlich von eher ruhigem Gemüt, aber dafür mit einem ausgeprägten Siegeswillen ausgestattet“, erklärt Voutaz. Die Freiberger des Teams sind ausnahmslos Stuten, die gemeinsam aufgezogen wurden. „Sie harmonieren sehr gut in ihrer Gruppe und bilden eine echte Einheit.“

Zurückhaltender Einsatz von Ergänzungsfutter

Innerhalb des Teams ist Jérôme Voutaz gewissermassen der Hauptfahrer und häufiger als Kollege Pierre Emonet an Wettkämpfen anzutreffen. Das hat berufliche Gründe, denn als Partner der Garage du Mont Blanc in Martigny kann er sich in den Ferien und an Wochenenden seinem Hobby widmen, während Emonet als Landwirt mit Milchproduktion, Eringer-Kühen und 15 Dressurpferden weniger Zeit aufwenden kann und sich stattdessen verstärkt um die Pflege der Pferde kümmert.

Die Philosophie des Teams ist klar: Man will die Tiere nicht bis ans Limit pushen, sondern legt den Fokus auf das Tierwohl und ist darauf bedacht, sie in bestmöglicher gesundheitlicher Kondition an die Fahrprüfungen zu bringen. „Im Winter geben wir ihnen Wasser und Heu im Freien. Ergänzungsfutter benötigen sie lediglich in Trainings- und Wettkampfphasen. Dann füttern wir Evolution Adulte und Extreme, das genügt“, sagt Emonet.

Seit mehr als 30 Jahren bezieht er von Provimi Kliba Futter und spart nicht mit Lobesworten für seinen technischen Berater Michel Page, der ihn seit Beginn begleitet und dem er ein Höchstmass an Professionalität attestiert. Besonders erfreulich für die beiden Fahrsportler: Neu werden sie auch von Thierry Voutaz betreut, Jérômes Cousin, der seit Kurzem im Aussendienst von Provimi Kliba tätig ist. Gelegentlich unterstützt Thierry das Team auch an Wettbewerben. Für den Berater ist das auch eine wertvolle Möglichkeit, die Bedürfnisse der Tiere noch besser kennenzulernen.

Für Purina Horse, der Provimi-Kliba-Marke für Pferdefutter, war es vor dem Hintergrund der langjährigen, erfolgreichen Partnerschaft naheliegend, sich als Sponsor des Teams La Ferme des Moulins zu engagieren. Und selbstverständlich sind Private und Unternehmen jederzeit willkommen, es ihr gleich zu tun und diese aussergewöhnliche Equipe ebenfalls dabei zu unterstützen, den Fahrsport und das Image der Freiberger weiterhin zu fördern.

Purina gratuliert dem Team La Ferme des Moulins zu den Erfolgen in 2015 und wünscht ihm weiter viel Erfolg bei seinen Einsätzen in der Schweiz und im Ausland.

Team Ferme des Moulins Purina Horse Das Team La Ferme des Moulins mit Pierre Emonet (l.), Jérôme Voutaz und den vier Freiberger-Stuten.

Team Ferme des Moulins Purina Horse camion Purina Horse begleitet die Waadtländer Equipe als Sponsor an allen Wettkampfeinsätzen.